Hinter dir die Drehtür, vor dir der Adrenalinkick. Noch zögerst du, doch ein nächster Schritt und du stehst auf einem Gitterrost mit direktem Blick in die Tiefe – 120 Meter.

Vor dir 450 Meter sanftes Schwingen, leichtes Wanken und dies an windstillen Tagen wie heute.
die BLACKFORESTLINE
nicht nur ein optisches Highlight, sondern sorgt auch dafür, dass Adrenalin und Nervenkitzel sich die Hand geben. Abgelenkt durch die atemberaubende Aussicht, dennoch nichts für zittrige Beine!



Auf der anderen Seite stürzt der Todtnauer Wasserfall in die Tiefe. Leider war beim Besuch nicht genug Wasser im Wasserfall, um diesen in seiner vollen Pracht zu erleben. Dennoch ist die Kulisse spektakulär und macht jeden Schritt auf der Brücke zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Den Wasserfall zu besuchen, auch in Betracht, die endlos langen Treppen hinunterzusteigen, wäre zeitlich möglich gewesen, doch das fehlende Wasser wusste einen Wasserfall zu verhindern. Was die Ursache war, auf einen Besuch zu verzichten.

Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst folgt den nächsten
Weit weniger spektakulär, doch nicht minder interessant: eine Fahrt mit der Umlaufseilbahn Schauinsland
Seit ihrem Start am 17. Juli 1930 beförderte die Bahn mehrere Millionen Personen und begeistert sie als lebendes Denkmal. Noch heute, 90 Jahre später. Zwischenzeitlich mit Rekordstatus als die älteste Umlaufseilbahn der Welt und die längste in Deutschland, transportiert diese nach wie vor täglich zahlreiche Passagiere.
Die älteste Umlaufseilbahn der Welt wird 90 Jahre alt.


Nach 3,6 Kilometern und 20 Minuten Fahrzeit überwindet die Bahn 746 Höhenmeter. Dank moderner Aufrüstungen fährt sie so zuverlässig wie am ersten Tag. Ursprünglich waren es 10 Kabinen, eine jede mit einem Schaffner besetzt. Seit dem Umbau der Anlage 1988, bei welchem das Kabinendesign aus denkmalpflegerischen Überlegungen den ursprünglichen Kabinen angepasst wurde, ist die Bahn mit 37 etwas kleineren, schaffnerlosen Kabinen bestückt, in denen bis zu 7 Passagiere etwas beengt Platz finden.
Die spektakuläre Aussicht ist nicht erst bei der Bergstation zu geniessen, sondern bereits bei der Hinauffahrt kann eine solche erahnt werden. Bei klarem Wetter soll man bis weit ins Rheintal und zu den Alpen blicken können. Die Kombination aus Geschichte, Technik und Natur macht die Schauinsland-Seilbahn zu einem ganz besonderen Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Nach der etwas zittrigen Begegnung mit der Hängebrücke vom Vormittag standen wir vor der Wahl: die Bereitschaft fürs Risiko oder konservative Rückfahrt. Der entscheidende konservative war schnell gefunden. Doch erstmal heißt es beim Bistro anstehen.
Nach einem ausgiebigen Kaiserschmarrn in der Bergstation folgte mit der gewählten konservativen Rückfahrt die Fahrt mit der Seilbahn wieder vom Berg hinunter.
Warum man im Erlenbad Resort himmlisch schläft
Das Erlenbad-Resort – ein himmlischer Schlafplatz für alle, die den Klosteralltag gegen ein paar Tage Entspannung eintauschen möchten! Wer hätte gedacht, dass aus einem ehemaligen Mutterhaus der Franziskanerinnen ein schickes Resort werden könnte? Hier schläfst du nicht einfach, hier schwebst du – und das ganz ohne das Bedürfnis nach einer heiligen Beichte!
Die klösterlichen Wände, die einst die Geheimnisse und Gebete der Schwestern bewahrt haben, sind jetzt Zeugen deines wohlverdienten Urlaubs. Die Kombination aus neobarockem Charme und modernem Komfort sorgt dafür, dass du dich wie ein König fühlst – oder vielleicht eher wie ein heiliger Schutzpatron, der auf seinem gemütlichen Bett thront. Und während du auf deinem luxuriösen Bett liegst, kannst du dir sicher sein, dass die einzige „Sünde“, die du hier begehst, das Übermass an Entspannung ist!

Alles andere als klösterlicher Umgang: Während des 2. Weltkrieges ging es ganz schön turbulent zu. Statt beschaulicher Idylle gab es 300 einquartierte Bauarbeiter, die sich die Betten mit 1000 volksdeutschen Umsiedlern teilten. Die Klostergemeinde zog sich ins Marienheim zurück, während das Mutterhaus auf Geheiss der militärischen Führung einbehalten und zur Baustelle mutierte.
2022 läutete das Ende vom Kloster Erlenbach ein, was zur Folge hatte, dass auch für die letzten verbleibenden Franziskanerinnen hiess: Koffer packen.Kurzum: Im Erlenbad zog wieder eine Baustelle ein, diesmal um eine Nutzungsänderung im Stile eines Hotels durchzuführen.



Die Zimmer und Suiten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und bieten eine harmonische Mischung aus historischen Klosterelementen und zeitgemässem Design. Grosse Fenster lassen viel Tageslicht hinein und bieten Ausblicke auf die parkähnliche Anlage, die das Resort umgibt. Hier kannst du die Seele baumeln lassen und die friedliche Umgebung geniessen. Die ruhigen Gärten und schattigen Plätze laden dazu ein, einen Moment innezuhalten und die Natur zu erleben.
Und wenn du nach einem langen Tag voller Entspannung und vielleicht ein bisschen Erkundung der Umgebung zurückkehrst, erwartet dich der Garten – eine wahre Oase des Friedens. Hier kannst du dich in die schattigen Plätze zurückziehen und dich fühlen wie eine Nonne auf Urlaub, die sich endlich eine Auszeit vom Klosteralltag gönnt. Bei einem guten Buch und einer Tasse Tee vergeht die Zeit wie im Fluge.




Falls du doch mal das Bedürfnis verspürst, die Umgebung zu erkunden, keine Sorge! Das Erlenbad-Resort ist nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für Abenteuer im Schwarzwald. Wandern, Radfahren oder einfach nur das Leben geniessen – hier ist für jeden etwas dabei. Aber vergiss nicht: Am Ende des Tages wartet das himmlische Bett auf dich, das dir den besten Schlaf schenkt, den du je hattest.

der STRESS TEST
Am Strassenrand stehen sie in bunten Reihen, die alten 50er, 70er und 100er. Doch plötzlich mischen die neuen 30er mit! Sie sind wie frische Luft im Strassenverkehr, lebhaft und voller Energie. Nicht etwa hintenanstehen, nein, aggressiv und respektlos drängeln sie sich vor. Den älteren Modellen bleibt dabei nur der neidische Blick. Schwupp den nächsten 50er mit ihrem jugendlichen Elan beiseitegeschoben.
Die alten Hasen müssen sich nun etwas einfallen lassen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Doch zu spät, die 30er fühlen sich wie die Könige der Strasse und geniessen ihren Auftritt in voller Pracht!
Ein bisschen amüsant ist es schon, wie die Deutschen auf Autobahnen reagieren, sollte nur das Wort „Tempolimit“ in den Raum geworfen werden. Da wird sofort der Aufstand geprobt, als ob man ihnen die Freiheit der Autobahn wegnehmen will!

Schwarzwald: Tempo 30!
Da wird nicht mal ein Widerspruch laut, als die Bäume selbst sagen: „Langsam, langsam, wir wollen die Ruhe geniessen!“ Vielleicht haben die Autofahrer im Schwarzwald einfach Angst, dass sie beim Überholen eines Rehs ins Gespräch kommen. Wer weiss, vielleicht gibt’s ja auch eine geheime Vereinbarung zwischen den Autofahrern und den Tieren: „Wir halten uns an die 30, wenn ihr uns nicht über den Haufen rennt!“
Man könnte meinen, die Autobahn ist das grosse Spielfeld der Freiheit, während der Schwarzwald die Zen-Zone der Entschleunigung ist. Aber Hauptsache, die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind klar – das bringt ja auch eine gewisse Ordnung in das Chaos der deutschen Autobahnkultur!
Blick über die BAUMSPITZEN
Einen spektakulären 360-Grad-Blick aus einer aussergewöhnlichen Perspektive über den Schwarzwald bietet der Baumwipfelpfad in Bad Wildbad.

Der Baumwipfelpfad in Bad Wildbad ist ein echtes Highlight für alle, die die Natur lieben und Abenteuer suchen. Der 1’200 Meter lange Weg schlängelt sich hoch oben durch die Baumkronen eines dichten Mischwaldes und bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick über den Schwarzwald. Der Holzsteig ist durchgehend leicht ansteigend, sodass du bequem zum beeindruckenden 40 Meter hohen Aussichtsturm gelangst.



Der Turm selbst, ein architektonisches Meisterwerk aus Holz und Stahl gefertigt, ein echter Hingucker.
Oben, in 20 Metern Höhe, kannst du die faszinierende Pflanzen- und Tierwelt hautnah erleben. Der Pfad ist nicht nur für Abenteurer, sondern auch für Familien mit Kinderwagen und für Rollstuhlfahrer bestens geeignet. An verschiedenen Stationen auf dem Weg kannst du dein Gleichgewicht testen, etwa beim Balancieren über Baumstämme oder beim kleinen Kletterparcours.
Wie immer, das Beste kommt zum Schluss: Den schweisstreibenden Aufstieg geschafft, erwartet dich nach dem Geniessen der Aussicht eine rasante 55 Meter lange Tunnelrutsche, die dich mit einem Adrenalinkick wieder auf den Boden bringt. Egal, ob du die Aussicht geniesst oder dich auf den verschiedenen Stationen austobst, der Baumwipfelpfad verspricht ein unvergessliches Erlebnis für Gross und Klein!

zum SCHLUSS noch dies
Littering unterwegs ist die hohe Kunst, die eigene Faulheit als Dienst an der Allgemeinheit zu tarnen. Warum den leeren Kaffeebecher bis zum nächsten Mülleimer tragen, wenn man die ganze Welt als persönlichen Mülleimer nutzen kann?
Die Berge sind nicht der Mülleimer der Natur!

Wenn du beim Wandern ein paar Snacks mitnimmst, denk daran, dass die Verpackungen nicht die neuen Bergbewohner werden sollen. Plastiktüten sind nicht die neuen Kletterfreunde, und leere Chips-Tüten sind auch keine dekorativen Elemente für die Alpenlandschaft.
Stell dir vor, du bist ein Eichhörnchen. Du schaust nach den Nüssen und findest stattdessen eine Flasche – sehr unappetitlich! Wenn wir die Natur mit unserem Abfall vollstopfen, nehmen wir den Tieren ihre Heimat und der Umwelt ihren Glanz. Ein kleiner Rucksack mit einem Müllbeutel kann Wunder wirken!
Bei der nächsten Tour einfach alles, was nicht in die Natur gehört, wieder mitnehmen. So bleibt die Landschaft schön und die Tiere freuen sich über einen sauberen Lebensraum. Und hey, wenn du das nächste Mal einen Snack packst, denk dran: «Verpackung wegwerfen? Nein, danke! Ich bin ein Bergfreund, kein Müllschlucker!» Lass uns die Berge sauber halten – für uns und die kleinen Tierchen, die uns täglich anlächeln!